KOKOworld in Brasilien: Kokosnüsse, Caipirinha und Karneval


Es gibt solche Plätze auf Erden, deren Namen einfach magisch klingt. Es gibt solche Orte, die unabhängig von der Lage einfach zum Besuch anlocken! Eines von solchen einzigartigen Orten war schon immer Rio de Janeiro. Und deshalb haben wir das Jahr 2018 mit einer Reise nach Brasilien angefangen!

Und so ist nach 13 Stunden Flug das 3-Personen-Team Agata, Gründerin von KOKOworld, Martynka, Tochter von Agata, und Emilia, CSR und Fair Trade Manager, am Anfang Januar (in portugesisch janeiro) in Rio de Janeiro gelandet. Somit haben wir 2018 mit unserem Rekord, also dem längsten direkten Flug gestartet! Und ja, es hat sich gelohnt! Besonders, da es ja nicht nur eine Dienstreise war, sondern auch Urlaub. Hier könnt Ihr lesen, was uns begeistert hat!



Rio de Janeiro hat uns mit leichtem Regen begrüßt. Und obwohl wir uns gar nicht traurig war, wussten wir an diesem ersten Tag noch nicht, dass wir in ein paar Tagen den Regen vermissen werden! Im Januar herrschst in Rio de Janeiro Sommer im Höhepunkt und wie uns unsere Bekannten versicherten, hatten wir sowieso Glück, dass wir einen "milden" Sommer getroffen haben und die Temperatur nur um die 30 Grad war. Eines unserer öftesten Aktivitäten war das Aufsuchen von unseren Lieblingsgetränken. Dazu zählten kalte Kokosnüsse, die besonders Martynka geschmeckt haben und frisch gepresster Orangensaft, der nicht nur effektiv Durst löschte, sondern auch Agata und Emilia an ihre erste gemeinsame Reise erinnerte! Die Reise ging auch nach Südamerika, nach Peru nämlich! Am Abend haben aber alle Drei gerne das am meisten beliebte, neben Kaffee natürlich, Getränk Brasiliens getrunken, also Caipirinha. Ja, alle Drei! Die Gundlage von Caipirinha ist zwar neben Eis und Limonen cachaça, also Rum, aber wir haben uns auch eine Kinderversion ausgedacht - BabyCaipi. Und da handelt es sich nicht um Limonade, sondern um echtes Caipirinha, nur ohne Alkohol. Aber Ihr könnt uns glauben, dass wir die Gesichter von anderen Gästen in Bars und Restaurants nicht vergessen werden, als an unseren Tisch drei identisch aussehende Getränke serviert wurden. Öfters haben Kellner schon im vorhinein erklärt, dass es sich um ein Getränk ganz ohne Alkohol handelt - BabyCaipi!



Schnell war klar, was das Getränk des Ausflugs wird, mit Essen lief das aber etwas anders. Aber das war wohl wegen der Vielfalt von Geschmäcken. Eine der Speisen, die wie als erstes gegessen haben, war traditionelles feijoada. Die Basis davon sind Bohnen und es wird meistens mit Reis und farofa serviert, also geriebenem Maniok. Und es scheint, wir haben gleich am Anfang die beste feijoada der Stadt probiert, in einem der legendären Bars im bunten Stadtteil Santa Teresa, wo uns unsere befreundete Regisseurin aus Brasilien hingeführt hat. Mariana hat uns übrigens einige Perlen von Rio gezeigt, dank dem konnten wir Unmengen von Touristen vermeiden und dazu noch die Stadt von einer einzigartigen Perspektive bewundern. Das liegt einfach in unserer Natur, abseits von gängigen Wegen zu gehen. Und diese Natur hat uns auch an einen anderen besonderen Ort hingeführt.



Zwischen Rio de Janeiro und São Paulo liegt eine kleine Stadt Namens Paraty, das uns mit Kolonialarchitektur und einem langsamen Lebensrhythmus bezaubert hat. Frisches Obst und Garnellen an jeder Ecke, Hängematten im Garten im Hostel, in dem wir übernachtet haben - das könnte die Definition vom Paradies sein, nicht wahr? Das malerisch gelegene Paraty befindet sich auf der Goldenen Route (Caminho do Ouro), die an der Wende des XVIII Jahrhunderts von Sklaven gebaut wurde und die Goldminen in Minas Gerais mit dem Häfen in Rio de Janeiro und Paraty verbunden hat. Heutzutage ist Caminho eine wunderschöne Wanderroute, an der viele Werkstätte von Handwerkern gelegen sind. In der Nähe von Paraty gibt es auch einige Wasserfälle und einzigartige Flüsse, wo man baden kann. Unser Bad im Fluss bei Poço de Tarzan ist bestimmt ein der magischen Momente usnerer Reise! Und obwohl an der Küste Brasiliens wunderschöne Strände nicht fehlen, hat ein Strand in der Nähe von Paraty unsere Herzen erobert. Wir müssen auch zugeben, dass wir im Herzen auch einen Platz für die bekannte Copacabana finden, die uns besodners am Abend gefallen hat - mit einer Menge Lichter, die mit ihrer Nachbarin Leme ganze 4,15 Kilometer der Küste belegt. Der Blick war einfach umwerfend! Nicht nur wegen dem Strand sind wir gerne aus Paraty nach Rio zurückgekehrt, das uns übrigens diesmal musikalisch begrüßt hat!



Rio de Janeiro lebt schon im Januar mit Karneval und mit Vorbereitungen dazu, während der unter anderem Karneval Teams (sogenannte blocos) sich jeden Samstag treffen, um ihre Choreographie zu üben. Und bei so einem Treffen waren wir auch dabei! Im Park Museo de Arte Moderna hatten wir die Gelegenheit ein Dutzend Tänzerinnen und einen Tänzer aus Stelzen sich auf ihren Karneval-Auftritt vorbereiten. Für uns sah das aber mehr nach einem Mini-Karneval aus, als nach echten Übungen. Als nur die ersten Töne erklangen, sind gleich Fahrrad-Wagen mit kalten Getränken erschienen (die sogar Karten akzeptiert haben!) und natürlich eine Menge Leute. Den Spaß bei Trommeln, der bis in den späten Abend dauerte, konnte sogar ein Gewitter nicht unterbrechen. Das ganze Team, zusammen mit uns, begab sich einfach unter das Dach, das die Musuems-Gabäude verbindet. Aber jede KOKOreise bedeutet natürlich auch das Aufsuchen von neuen Stoffen, das Knöpfen von Kontakten zu neuen Handwerkern, aber darüber könnt Ihr schon in Kürze lesen! Denn wir haben nicht nur Erinnerungen für Euch mitgebracht :)



Und da wir uns einfach in Brasilien verliebt haben, ganauer gesagt in einem kleinen Ausschnitt dieses Landes, verabschieden wir uns gar nicht. Bis Bald, até logo, Brasil!

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