Maskottchen, die doppelte Freude bringen


"Inspired globally, made locally" lautet unser Motto. Wir verstehen es nicht nur als die Suche nach Inspiration für unsere Projekte auf der ganzen Welt, um sie dann in lokalen Werkstätten zu fertigen, sondern auch als Engagement in soziale Projekte. Daher, als eine unserer Markenbotschafterinnen und Heldin unserer Serie Gewöhnliche-Außergewöhnliche uns von ihrem neuesten Projekt erzählt hat, war unsere Reaktionen einstimmig: da machen wir mit!



Nakivale ist ein Flüchtlingslager, welches in 1958 gegründet wurde und von der ugandischen Regierung verwaltet wird. Das achte größte Flüchtlingslager auf der Welt. Aktuell ist es eher eine Flüchtlings-Stadt, wo jeden Tag neue Flüchtlinge erscheinen. Es besteht aus 79 Dörfern, die von 11 Nationalitäten bewohnt sind - insgesamt sind das ungefähr 80 000 Personen. Im LAger funktioniert auch Oportunigge - ein Treffpunkt und ein Ort für Entwicklung der Flüchtlinge. Die Aktivitäten von Oportunigge konzentrieren sich auf das Einführen von sozialen Veränderungen als Antwort auf die Bedürfnisse der Gemeinschaft von Nakivale. Aktuell befindet sich im Lager ein Haus aus Flaschen, das von dem Kollektiv gebaut wurde, sowie eine Kunstgalerie und ein Treffpunkt, also ein Haus aus Lehm.

Ein paar Tage her haben wir das folgende Schreiben von Nikko erhalten:

Im August bin ich für 18 Tage nach Uganda geflogen. Afrika als Kontinent war nie das Ziel meiner Reisen. Ich hatte Angst davor. Sie hat mich aber selbst gewählt. Im September 2016 habe ich mich für das internationale Projekt „Strength through Solidarity” beworben - ein Projekt für soziale InnovatorInnen. Das erste Treffen hat in Polen stattgefunden und das zweite ein paar Monate später zu meiner großen Verwunderung in Uganda. Somit bin ich an einen Ort getroffen, vor dem ich Angst hatte. Aber ich will unbedingt dort zurückkehren.

In Nakivale habe ich Patrick Muvunga Trickpa kennengelernt - ein Flüchtling aus Kongo, der seit 7 Jahren im LAger wohnt. Er ist ein Künstler und der Gründer von Oportunigge.

Ich habe mit Patrick die nächsten paar Tage verbracht. Wir haben Häuser der Flüchtlinge besucht, geredet, gelernt Rocket Stone zu bauen - ein Ofen in einem der Häuser. Das Lager habe ich 3 Mal besucht. Die PErsonen, die das Kollektiv Oportunigge mitgestalten sind außergewöhnlich. Ich kann nur vermuten, wie schwierig ihre Geschichte ist und was sie erlebt haben, bevor sie ins Lager gekommen sind. Jetzt gestalten sie eine Gruppe von Personen, die sich gegenseitig unterstützen, die es schätzen neues Wissen und neue Fähigkeiten zu erlernen, um die Gemeinschaft des LAgers zu unterstützen. Momentan realisieren sie 8 Projekte. Zusätzlich existiert auch das Projekt NakivArt - also das Fordern von Kunst und Schaffen im Lager und NakivKids - Spiele und Bildung durch Spaß für Kinder aus den Dörfern des Lagers.

Das Kollektiv braucht Unterstützung um den Treffpunkt für Kinder und seine Gemeinschaft fertigzustellen. Dieser ORt soll auch die erste Kunstgalerie im Flüchtlingslager sein.

Ich war dort, habe sie alle persönlich kennengelernt. Und ich weiß, dass sie es ausgezeichnet machen werden und ich würde sehr gerne ihnen helfen. Um ihre Träume zu erfüllen müssen sie noch das Dach zu Ende bauen, den Boden verlegen und den Ort in Licht ausstatten.



Wir haben uns entschlossen auf diese Bitte zu antworten. Und daher geben wir 10% vom Erlös vom Verkauf unserer KOKOmaskottchen weiter an das Flüchtlingslager Nakivale in Uganda, um dort einen Treffpunkt und eine Kunsthalle fertigzustellen.

Wir wollen die Veränderung sein, die wir auf der Welt sehen möchten. Schließt du dich uns an?


















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