Unser Öko-Protest

fot. Tomasz Wizner


Wir haben alle von der globalen Erwärmung und derer gefährlichen Folgen gehört - Schmelzen der Gletscher, das graduelle Überfluten von Inseln durch den Ozean... Doch die Erderwärmung bedroht nicht nur exotische Inseln und weit entfernte Länder, es betrifft uns Alle. Auch europäische Länder sind von dem Meeresspiegelanstieg bedroht und der Klimawandel bringt neue Bedrohungen mit sich. Heutzutage versuchen viele einflussreiche Personen den Treibhauseffekt und die Verunreinigung der Atmosphäre und der Meere zu negieren, die zum Klimawandel und der Zerstörung der Natur führen. Wir müssen laut sagen, dass die Erderwärmung, sowie verunreinigte Meere und Ozeane, uns alle betreffen! Was können wir machen? Wir protestieren!



Ein repräsentatives Beispiel für die Bedrohungen, die die globale Erwärmung mit sich bringt, ist die Insel Rügen und Ihre wunderschönen, weißen Kalkstein-Klippen, die ständig vom Meer ausgehöhlt werden. Der ansteigende Meeresspiegel und steigende Verunreinigung der Ostsee bedrohen jedoch die malerischen Kreidefelsen und die einzigartige Natur der Insel. Wenn wir keine Maßnahmen ergreifen, wird die Küste der Insel immer intensiver erodieren und die Natur der Insel wird unwiderruflich ihren Charme verlieren.



Deshalb wurde auch Rügen zur Landschaft für eine einzigartige Foto-Session - unser ÖKO-PROTEST. Wir wollten die Schönheit der bedrohten Natur zeigen und somit zwei Aspekte verbinden, die uns besonders wichtig sind - Fair Trade und einzigartige Natur, um die wir uns gemeinsam kümmern müssen! Der Verwirklichung dieses Projektes hat sich Tomasz Wizner gewagt, er arbeitet schon seit über 8 Jahren in der Fotobranche, jedoch in seiner Freizeit organisiert er seine eigenen Fotosessionen mit einer Gruppe von befreundeten Stylisten und Visagisten. "Je verrückter das Projekt, desto besser" - wie er selber sagt ;) Privat interessiert er sich für Ökologie und liebt Natur und Tiere, nicht ohne Grund haben auch die Hunde Luna und Fart in der Session teilgenommen :) Als Tomasz über die Jahre her immer wieder in dieselben Orte zurückkehrte, hat er bemerkt, wie sehr Menschen in die Umwelt eingreifen und sie zerstören, ohne über die nächsten Generationen nachzudenken.

"Heute weiß ich, dass ich mit den richtigen Entscheidungen beim Einkaufen viel bewirken kann. Es freut mich, dass immer mehr z.B. Kleidungs-Unternehmen entstehen, die auf Menschensrechte achten und ihre Produkte mit Hinsicht auf Umweltschutz herstellen. Ich achte sehr auf solche Sachen, immer wenn ich nur die Möglichkeit habe, wähle ich Fair-Trade Produkte und Kosmetika, die nicht an Tieren getestet wurden. Gut überdachte Einkäufe, Mülltrennung oder nicht Verschmutzung der Natur sind kleine Sachen, auf die wir besonders achten sollten" - sagt Tomasz



Die Klippen, die als Hintergrund für Monika Rybicka dienten, befinden sich im Nationalpark Jasmund, deshalb musste das Team von Tomasz zuerst 3 km zu Fuß laufen, mit fotographischer Aurüstung, die 45 kg wiegt. Es hat sich jedoch gelohnt, denn die Klippen auf der Insel entstanden aus Meeresablagerungen vor 70 mln Jahren und der Nationalpark befindet sich auf der UNESCO Liste für Weltnaturerbe, was die Landschaft absolut unwiederholbar macht.



Auch Monika, die mit der warschauer Modelagentur Fuku Models verbunden ist, hat sich mit Freude in dieses besondere Projekt engagiert. Wie sie selbst sagt:

"Ich freue mich, dass ich während der Zusammenarbeit mit Designern und Stylisten immer größere Hinsicht für Qualität und Bewusstsein des Schaffens von Kleidern bemerken kann. Ich versuche auch selber nachhaltigere Entscheidungen bezüglich Essen und Kleidung zu treffen. Ich achte auf Qualität und den Ursprungsort.
Ich liebe Natur und Tiere. Ich habe ein Studium für Landschaftsarchitektur beendet, deshalb spielt Natur eine große Rolle in meinem Leben und ich kann mir eine Welt, in der sie fehlt, nicht vorstellen. Daher ist Umweltschutz wichtig für mich und ich bin glücklich, dass ich als Modell in solchen Projekten, wie diese Fotosession mitmachen kann."


Seid Ihr gespannt auf den Endeffekt dieser Zusammenarbeit? Wir können es kaum erwarten!

Bald zeigen wir Euch unseren ganzen ÖKO-Protest!

KOKOworld